Nathaniel Rateliff & the Night Sweats

Der folgende Künstler hat es, im Gegensatz zu den letzten beiden vorgestellten Gruppen sogar schon bis nach Europa geschafft. Seit 2007 / 2008 ist Nathaniel Rateliff als Solomusiker unterwegs, und seit 2015 tritt er zusammen mit einer Band als Nathaniel Ratrliff & the Night Sweats auf.

Ich habe die Band erst dieses Jahr für mich entdeckt. Natürlich wieder irgendwo auf YouTube (wie so vieles). Und mein erster Gedanke war „Whow!“.

Musikalisch bewegt sich die Musik in Richtung Soul, mit Blues und einer Prise Rock. Das geht ziemlich ab, finde ich. Ich mag den Sound.
Und in Interviews macht Mr. Rateliff einen ziemlich sympathischen Eindruck, nicht abgehoben, eher bodenständig. Die Band ist klasse, der Satz Bläser im Background fügt sich extrem gut in die Musik ein, und passt wie die Faust aufs Auge. Allen sieht man die Spielfreude richtig an, vor allem dem Gitarristen, so mein Eindruck.
Nathaniel Rateliff selber hat eine gute Stimme, die passt richtig zu der art Musik. Da passt wirklich alles, Musik, Sound und Stimme, aufeinander.

Meine Anspieltipps:

I never get old
(der Song hat es mir echt angetan)

Howling at nothing

S.O.B.
(das hat man bestimmt irgendwo schon mal gehört)

Ich bin gespannt was da alles noch kommt, und sehr zuversichtlich das mich das nicht enttäuschen wird.

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the Warning

Diese Band habe ich via YouTube Empfehlung kennen gelernt, das ist auch gar nicht so lange her. Tagelang schob mir YouTube ein Video in die Empfehlungen.
Ich dachte mir beim sichten des Titels, oh kleine Mädchen die Rockmusik machen. Muss ich nicht haben. Aber YouTube war so penetrant mit dem Hinweis auf das Video, das ich dann doch mal darauf klickte, nur damit die Empfehlung endlich aus meiner Ansicht verschwindet.

Großer Fehler. Denn dieses Video hat mich echt begeistert, und ich bin dermaßen angefixt.
Wir sehen hier die Band „the Warning“ aus Mexiko, die ihre erste Platte vorstellen, die sie Anfang 2017 herausgebracht haben. Die drei Schwestern waren damals 16, 14 und 12 Jahre alt. Die Jüngste (Alejandra) spielt Bass, die Mittlere (Paulina) Drums und die Älteste (Daniela) spielt die Gitarre. Und das alles mit so einer Inbrunst und Leidenschaft, die mich extrem begeistert hat. So das ich bei dem Video dabei blieb und mir die vollen 18 Minuten angesehen habe.
Ich glaube hauptsächlich bin ich dabei geblieben, weil Paulina an den Drums heftigst abgeht, und ich wissen wollte ob das im laufe des Auftritts noch gesteigert wird. Ich meine hallo, das Mädel ist da 14 Jahre alt, und drischt auf die Felle ein wie Animal von den Muppets, und singt dabei stellenweise auch noch. 🙂
Zwischen den drei Nummern die sie spielen, erzählen sie noch etwas über sich und ihre Musik. Alles sehr interessant.
Bei der letzten Nummer in dem Video, „Survive“ haben sie mich echt gehabt. Das Ding ist sehr catchy, hat dennoch ordentlich drive und das Ende, wo es zu einem inszrumentalen Teil übergeht, ist sehr gut gemacht und ausgearbeitet. Tolle Nummer.

Also suchte im Web nach weiteren Infos zu den Dreien, und da wird man mehr als fündig. Gerade YouTube bietet da Videos ohne Ende, denn die drei haben sich schon eine treue Fanbasis aufgebaut, die fleissig jeden Auftritt filmen und dokumentieren. Und man sieht deutlich, wie sie von Auftritt zu Auftritt besser werden. Letzteres zu sehen macht richtig Spaß.

Im letzten Jahr ist sehr viel passiert mit „the Warning“. Sie haben bei einigen Auftritten von „the Killers“ in Amerika im Vorprogramm gespielt, und auch bei bei zwei Konzerten von „Def Leppard“ in Mexiko. Sie werden also bekannter und bekannter.
Ein zweites Album wird gerade aufgenommen. Und auf das bin ich wirklich mehr als gespannt. Denn das erste Album „XXI Century Blood“ ist richtig richtig gut. Das geht doch ziemlich ab, man mag es kaum glauben.

Wenn man sich vorstellt das die Drei ihre Liebe zur Rockmusik über das Spiel „Rockband“ entdeckt haben, und wenn man sieht wo sie jetzt stehen… Respekt und Daumen hoch.
Ich bin sehr sehr gespannt was da noch alles passiert und wo das hinfürht. Ich glaube die Drei werden noch mal eine richtig große Nummer wenn sie so weiter machen. Und ja, ich kann es kaum erwarten die mal live in Deutschland zu sehen.

Ein wenig schade finde ich, das in den Kommentaren zu den Videos und Auftritten von „the Warning“ meist immer Paulina an den Drums gelobt und bewundert wird. Alejandra, die Jüngste, ist wirklich klasse am Bass wie ich finde. Wenn man sich da Videos anguckt wo sie neun Jahre alt war, und der Bass fast größer als sie… und was sie jetzt hinlegt, das ist schon phänomenal.

Meine Anspieltipps:

XXI Century Blood

Survive

Copper Bullets

Kleiner Funfact meinerseits, vor Jahren wurden mir mal ein Video von denen in meine Timline gespült. Hier spielten sie „Enter Sandman“ von Metallica. Und das Video ging viral und damit durch die Decke.
Ich dachte mir damals, kleine Kinder die Metallica spielen und dann bald wieder die Lust verlieren braucht kein Mensch, und habe die Nummer recht schnell vergessen.
Aber holla, man erkennt da ja schon deutlich das Potential der drei Geschwister. Mittlerweile hat das Video mehr als 17 Millionen Views, und steht quasi für den Beginn ihrer Karriere. Denn danach wurden sie zu US TV- Shows geladen und es ging dann anschließend mächtig ab.

Ich wünsche den Dreien alles Glück, und werde begeistert dabei bleiben ihr musikalisches Schaffen weiter zu verfolgen.

Sister Sparrow & the dirty Birds

Die Band Sister Sparrow & the dirty Birds habe ich, wie so vieles, über den YouTube Kanal von NPR Music entdeckt, wo es eine Sparte namens „Tiny Desk Concert“ gibt.

Mich hat das Video und die Musik gleich gepackt. Rock mit Soul und Blues, ein Satz Bläser und eine Sängerin. Eine interessante Zusammensetzung.
Hauptkern der Band ist die Sängerin Arleigh Kincheloe und ihr Bruder Jackson Kincheloe, der die Mundharmonika spielt.
Ich war angefixt, und suchte dann auf YouTube nach mehr. Und es wird einem reichlich geboten.

Es hat dann auch nicht lange gedauert, und ich kaufte mir zwei Alben via MP3 Download der Band. Das letzte Album „the Weather below„, und das Live Album „Fowl Play„.

Anspieltipps:

Sugar

We need a love

Mama Knows

Letzteres zeigt das ganze Spektrum der Band, die seit 2010 / 2011 besteht und beweist das sie eine echte Live Band sind.

Bis nach Europa haben sie es noch nicht geschafft, und ich hoffe inständig das das noch folgt. Denn ich will die Band mal unbedingt live sehen, und nicht nur via YouTube bewundern dürfen.

Wie im Web zu erfahren ist, ist ein neues Album im Anmarsch. Ich bin gespannt.

Wieder da, aber ganz anders

Willkommen zum ersten Beitrag, in dem es über dieses Blog gehen soll.
Viele viele Jahre habe ich schon gebloggt, aber dann nach langer Zeit dann mangels Interesse das Bloggen eingestellt und das Blog komplett gelöscht.

Interessanter Weise entdeckte ich meine Liebe zum intensiven hören von Musik wieder. Neue Musik und Bands entdecken macht mir wieder unheimlich viel Spaß. Ich dachte diese Liebe sei verschollen, war sie auch, aber die Interesse an neuer Musik, und Musik als solches ist wieder da. Ich sitze wieder lange mit Kopfhörern auf den Ohren da, und lausche dem was sich mir da bietet.
Dachte ich lange, Rock’n Roll ist wirklich tot, muss ich das deutlich verneinen. Es wirkt nur so, weil dank diverser Castingshows im TV und der mutlosen Musikindustrie (die lieber auf das sichere Pferd setzen) der Markt förmlich mit Wischiwaschi Musik und Schrott überschwemmt wird.
Aber wenn man nur genug gräbt, entdeckt man schnell das der Rock’n Roll nicht wirklich tot ist.

Vieles entdecke ich über YouTube, und das was mich wirklich begeistern konnte möchte ich hier teilen. In erster Linie für mich, damit ich meine Entdeckungen und erste Gedanken dazu nicht vergesse, aber auch um andere darauf hinzuweisen was ich da gefunden habe.

Seid Ihr dabei auf meiner Reise durch die für mich wieder entdeckte Liebe zur Musik?